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Tech AI Wire

DeepSeek plant Bestellung von 160.000 Huawei-Chips für neues Zentrum

DeepSeek plant, mindestens 160.000 Huawei-Ascend-950DT-Chips für ein neues Rechenzentrum in der Inneren Mongolei zu bestellen, für Inferenz, während weiter auf Nvidia trainiert wird.

Von Tech AI Wire Team

2 Min. Lesezeit

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A close-up of an AI accelerator chip's heatsink fins mounted on a server tray.

Die Zahlen

Huawei Ascend 950DT chips DeepSeek plans to order
160,000
distance of the planned Inner Mongolia site from Beijing
350km
when the facility is expected to partially come online
2027-2028

DeepSeek plant, mindestens 160.000 der Ascend-950DT-Chips von Huawei zu bestellen, um ein neues Rechenzentrum in der Inneren Mongolei zu betreiben. Das berichtet Bloomberg, zitiert von tech-ish und The News. Die Chips sollen DeepSeeks Modelle für Endnutzer betreiben, nicht neue Modelle trainieren.

Wohin die Chips gehen, und warum dorthin

Der geplante Standort liegt in Ulanqab, Innere Mongolei, rund 350 Kilometer nordwestlich von Peking, laut tech-ishs Bericht. Der Standort ist kein Zufall. Er bietet günstigen erneuerbaren Strom und eine Durchschnittstemperatur von 4,3 Grad Celsius, was die Kühlkosten für eine mit Beschleunigerchips vollgepackte Anlage senkt.

Jetzt Inferenz, weiterhin Training auf Nvidia

DeepSeeks Plan hält eine klare Trennung ein. Huaweis Chips sollen Inferenz übernehmen, also live Nutzeranfragen beantworten, während DeepSeek weiterhin neue Modelle auf der vorhandenen Nvidia-Hardware trainiert, laut tech-ishs Berichterstattung. Diese Trennung ist wichtig: Sie bedeutet, dass diese Bestellung noch nicht der Beweis ist, dass Huaweis Chips Nvidia bei DeepSeeks anspruchsvollster Aufgabe vollständig ersetzen können.

Ein Chip, den Huawei noch nicht vollständig liefern kann

Der Ascend 950DT selbst startet erst im vierten Quartal 2026. Selbst nach dem Marktstart begrenzt ein Speicherengpass Huaweis Produktion 2026 auf niedrige Hunderttausend Einheiten, laut tech-ish. Eine Bestellung dieser Größe zu erfüllen, könnte Huawei mehr als ein Jahr kosten.

Das Rechenzentrum selbst spiegelt diesen Zeitplan wider: Es soll erst Ende 2027 oder Anfang 2028 teilweise in Betrieb gehen.

Was das für Entwickler bedeutet

Das ist eine Hardware-Geschichte mit einer Software-Konsequenz. Wenn DeepSeeks Inferenz-Stack zunehmend auf Huaweis Ascend-Chips statt auf Nvidia läuft, braucht jedes speziell auf CUDA zugeschnittene Tooling dort einen parallelen Pfad für Huaweis CANN-Software-Stack, um weiter zu funktionieren.

Betrachten Sie das als Teil eines größeren Musters, nicht als Einzeldeal. Exportbeschränkungen haben Nvidia vom fortschrittlichen Chipmarkt Chinas ausgeschlossen, und chinesische KI-Labore bauen sichtbar um diese Lücke herum, statt darauf zu warten, dass sie sich schließt. Erwarten Sie im kommenden Jahr weitere Ankündigungen dieser Art von anderen chinesischen Laboren.

Lesen Sie das nicht als Beweis dafür, dass Huawei-Chips beim Training zu Nvidia aufgeschlossen haben. DeepSeeks eigener Plan trainiert weiterhin auf Nvidia-Hardware, und genau das ist ein Hinweis darauf, dass sich die Lücke bei den anspruchsvollsten Aufgaben noch nicht geschlossen hat.

Quellen

  1. DeepSeek turns to Huawei for 160,000 AI chips as Nvidia stays locked out of China - tech-ish
  2. DeepSeek plans massive Huawei chip order for Mongolia data center - The News

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